Holderbank-Blog

von Mireille & Pasci

Nachdem wir von Rosy den Tumbler geschenkt bekommen haben, wollten wir ihn neben der Waschmaschine platzieren. Das wiederum hatte zur Folge, dass der Spühltrog ca. 10 cm nach links verschoben werden musste (inkl. Neuverbindung vom Abflussrohr). Das ist nun schon einige Monate her. Ich war aber zuvor schon nicht glücklich mit dem montierten Spühltrog und vor allem dem ungenutzten Platz daneben und darunter. Die Bastellösung mit der Harasse als "Unterbau" für den Luft-Entfeuchter sah auch scheusslich aus.

Nach der einen oder anderen Offerte von einem Möbelschreiner, die deutlich ausserhalb der Schmerzgrenze lag, habe ich mich dann dazu entschieden, selbst etwas zu machen. Es sollte mein erstes grösseres Eigenbau-Möbel werden.

Da ich doch einen gewissen Qualitätsanspruch an das zukünftige Möbel hatte, habe ich mir immer wieder hin und her überlegt, wie ich es umsetzen könnte. Nach einigen Wochen (!) hatte ich - zumindest im Kopf - den entsprechenden Umsetzungsplan ausgearbeitet. Der Spültrog sollte auf dem neuen Möbel aufliegen, damit dieser nicht bloss an den zwei Schrauben hängt. Ausserdem sollte der Entfeuchter daneben noch elektrisch sauber verbunden werden können (= Steckdose in der Ecke). Zuvor wurde er mit einem gefährlich herumhängenden Verlängerumgskabel mit Strom versorgt, was in der Nähe einer Wasserquelle nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst.

Rudimentäre Lösung auf einer Harasse

Als ich mir den Materialbedarf zusammengestellt hatte, deckten wir uns in der Holzabteilung vom Bau & Hobby von Coop ein. Falls sich jemand wundert, dass ich bei dieser Umsetzung die einzelnen Schritte nicht detaillierter beschrieben habe, was eher ungewöhnlich ist für meine Projekte, hatte seinen Grund: Das Möbel hat bewusst diverse Blenden, um meine "Konstruktion" etwas zu vertuschen. ;-) Im Ernst: Es klappte nicht alles so, wie geplant und über gewisse Lösungen bin ich nicht gerade stolz. Aber was sicher ist: Es ist wirklich seeeehr stabil geworden.

Wenn Mireille aus dem Haus war bzw. die Garage frei wurde, konnte ich endlich das Material zurecht sägen. Ich begann die diversen Teile vorzubereiten, zu verleimen und zu verschrauben. Beim Zusammenbau war ich aber auch immer wieder genervt über meine schlampigen (=schrägen) Zuschnitte! Das eine oder andere ist am Schluss natürlich auch noch sichtbar.

Gewissen "Pfusch" konnte ich aber nicht verbergen. Die Blenden sollten natürlich nicht von aussen sichtbar verschraubt werden. Das war so nicht geplant, jedoch wollte ich einfach mal fertig werden. Ausserdem habe ich fortlaufend meine "Qualitätsansprüche" reduziert: Das Ding steht in der Waschküche. Who cares?!

Ich hatte erst die Idee, das Ganze heimlich (in Abwesenheit von Mireille) zusammen zu zimmern und später das Ganze fix und fertig verbaut zu präsentieren. Aber leider klappte das nicht annähernd. Unter anderem hatte ich dann auch verstanden, weshalb sich die Möbelschreiner vor Ort nicht sehr begeistert über den Möbelwunsch waren. Die Montage vom vorbereiteten Möbel mit den ganzen (Ab-)Wasserleitungen (hinten wie auch das auf der Seite) war echt eine Herausforderung (oder modern ausgedrückt ein "Challenge"). Aber wie unschwer auf dem finalen Bild zu sehen, hatte es doch noch recht gut geklappt. Dabei musste ich feststellen, dass auch wenn ich die Teile sauberer zugeschnitten hätte, mir die unebenen Wände dennoch einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten.

Meine erste Silikon-Fuge war an dieser Stelle dann auch nicht gerade ein Meisterwerk, weil der Spalt auf der linken Seite von der Ablage teilweise sehr breit ausfiel. Inzwischen ist dieser aber gut verdeckt vom dort platzierten Luft-Entfeuchter. Der kann nun rund um die Uhr laufen, weil der Entwässerungsschlauch das Wasser direkt in den Spühltrog ableiten kann.

Möbel mit Fuge und Luft-Entfeuchter

Mireille und ich sind jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. :-) Ausserdem hält sich der Materialaufwand in Grenzen. Genau beziffern kann ich den Bedarf an Holz und Schrauben aber nicht. Ich schätze aber, dass die Materialkosten wohl um die 150 CHF (ohne Gewähr) betrugen.

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