Holderbank-Blog

von Mireille & Pasci

Liv (2012)Liv haben wir zusammen mit ihrem Bruder Gizmo vor 8 Jahren (2012) - als die beide ca. 10 jährig waren - vom damaligen Besitzer gekauft. Liv war dabei eher die zurückhaltende.

Liv genoss - wenn sie nicht gerade von Maika herumgescheucht wurde - ihr Leben bei uns. Meist war sie in der Nähe von uns anzutreffen. Den Neuzugang Mila hielt Liv in ihrem "Territorium" im Wohnzimmer hingegen problemlos in Schach und verscheuchte sie jeweils schnell wieder. Dafür jagt Mila wiederum andere herum; es gleicht sich jeweils schon wieder aus.

Liv (2013)Die Fellpflege war nicht immer einfach bei Liv. Verfilzungen und Knoten liessen sich nur schwer entfernen. Teilweise kombinierten wir Tierarzt-Besuche mit etwas "intensiverer" Fellpflege (Fell am Bauch und Hintern wurde gestutzt). Im Alter wurde ihre Haut wohl zusätzlich empfindlicher für die Pflege mit der Bürste/Strähl und sie beim Versuch der Fellpflege entsprechend agressiver; weshalb die Pflege-Session immer kürzer wurden (dafür häufiger).

Liv liebte Streicheleinheit und teilte es der Umgebung mit lautstarkem Schnurren auch mit. Die letzten Monate wurde sie deutlich anhänglicher. Kaum hat man vor dem TV im Wohnzimmer Platz genommen, schon machte sie es sich auf dem Schoss bequem.

Anfang Dezember haben wir uns über den grossen, festen Bauch von ihr gewundert. Sie verhielt sich auch irgendwie anders als sonst. Jedoch kam sie auch weiterhin zu einem für die Streicheleinheiten. Da ihr Bruder Gizmo an einem Tumor (mit sehr unangenehmen Folgen/Nebenerscheinungen ein qualvolles Ende erlebt hat) verstarb bzw. erlöst wurde, wollten wir sie lieber beim Tierarzt überprüfen lassen. Wir haben uns aber nicht wirklich Gedanken gemacht und ging von nichts Bösem aus.

Der Tierärtzin gefiel der feste, grosse Bauch auch nicht. Sie nahm sie für weitere Untersuchungen in die hinteren Bereiche der Praxis mit. Liv wurde geröntgt und es wurde aus dem Liv (2017)Bauchraum Flüssigkeit genommen. Anhand des Röntgenbildes hatte die Ärztin noch den Verdacht auf FIP, was sich zum Glück nicht bestätigte. Diese Erkrankung wäre sehr ansteckend und gefährlich für die übrigen Katzen gewesen. Mit den Informationen wurde aber dennoch ein Tumor festgestellt, der wohl aufgegangen ist (oder Gewebe drumherum), weshalb sich der Bauchraum mit Flüssigkeit und Blut gefüllt hatte. Liv hatte vermutlich keine Schmerzen; jedoch war unklar, wie lange ihr Körper diesen Zustand mitmachen würde. Wir wollten ihr aber einen möglichst schmerzfreies und ruhiges Lebensende bieten und haben uns dann für die Erlösung entschieden. Sie hätte sicher noch Tage oder ggf. Wochen so leben können. Jedoch wäre ihr Tod unter Umständen wenn niemand zu Hause ist aber wohl nicht mehr schmerzfrei gewesen. Einen langen Leidensweg wollten wir ihr - und auch uns - damit ersparen.

Liv, wir vermissen Dich und Deine unkomplizierte Art mit uns Menschen.

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