Holderbank-Blog

von Mireille & Pasci

Wir haben auf der Rückseite von unserem Haus insgesamt 4 Lichtschächte, welche im Original-Zustand schon etwas mitgenommen ausschauten und bisher eher dürftig vor Insekten, Kleintieren und Laub geschützt waren. Die Schächte waren deshalb von diversem Getier bevölkert sowie auch teilweise stark verschmutzt (das Gebäude hat Baujahr 1981).

Vor ein paar Tagen haben wir noch eine kleine Eidechse in einem der Schächte entdeckt und sie aus ihrem Gefängnis befreit.

 Schacht aussen (alt, geschlossen)

Beschaffung Lichtschachtabdeckung

Über die massiven Gitter waren nur grobmaschige Drahtgeflechte gelegt, welche zwar grössere Blätter zurückhielten, aber auch nicht mehr. Wir wollten saubere Abschlüsse über den Schächten anbringen, welche deutlich mehr Getier und Dreck draussen halten sollen. Bei der Firma Rutschmann AG, Ellikon haben wir einen zuverlässigen Lieferanten für die Gitter gefunden. Anhand der Infos auf der Website konnten wir die entsprechenden Gitter - genau passend für unsere Schächte - bestellen und danach einfach selbst auf den bestehenden Gittern montieren.

Mehr natürliches Licht

Unser primäres Ziel war mindestens im Gäste-WC sowie in der Waschküche mehr natürliches Licht zu haben. Wir entschlossen uns zu einer einfachen bzw. kostengünstigen "Sanierung" der Schächte. Weisse Farbe kann diesbezüglich Wunder wirken. Mir waren aber nur weisse Schachtwände selbst nicht genug. Das Kies am Grund der Lichtschächte war auch schon länger vom Getier und dem herabfallenden Dreck "mitgenommen". Es musste deshalb noch abgetragen (ca. 7-10 cm) und durch neues, weisses Kies ersetzt werden.

Phase 1

Die rudimentäre Grob-Reinigung der Schächte vor Spinnweben und anderem Dreck wurde nur mit dem Besen gemacht. Da früher oder später eh wieder Dreck in den Schacht fällt, wollte ich dafür keine Doktor-Arbeit ablegen.

Lichtschacht aussen  (alt, offen)

Phase 2

Nach der Grobreinigung habe ich eine grosse Menge an Kies aus dem Schacht geholt. Der alte, dunkle Kies kommt in späteren Projekten dann wieder zum Zug (sei es auch nur als Füllmaterial).

Die äusseren Fensterrahmen wurden dann noch mit dem Staubsauger von Split und Dreck befreit.

Schacht innen (alt)

Phase 3

Nun erfolgte an einem - endlich mal wieder - trockenen Tag die Grundierung der Wände sowie der äusseren Fensterrahmen.

  • Silikat Grundierung für innen und aussen von Swingcolor (Bauhaus)

Phase 4a

Der erste Anstrich der Wände und des Fensterrahmens konnte endlich angepackt werden. Leider war die weisse Farbe aber doch nicht ganz so deckend, wie erwartet. Der zweite Anstrich wurde deshalb schon mal eingeplant. Mit einem Pinsel wurden noch kleinere Stellen, Löcher und Ritzen mit Farbe "gefüllt", wo man mit dem Roller nicht richtig herankam. Der (Farb-)Unterschied wird nun deutlich sichtbar.

  • Reinacrylat Fassadenfarbe (matt/schneeweiss) von Swingcolor (Bauhaus)

Schacht aussen (neu, offen)

Phase 5b

Der zweite Anstrich der Wände und Fensterrahmen am Folgetag ging nun flotter von der Hand. Die weisse Farbe wirkt nun gleichmässig deckend und die Innenräume werden ohne künstliches Licht deutlich besser ausgeleuchtet als zuvor.

Phase 6

Pro Schacht kippte ich 50 kg (!) weissen Kies auf den Lichtschachtboden. Weissen Kies habe ich solange aufgefüllt bis die unbemalten unteren dunklen Ränder bedeckt waren.

Super, es kommt noch mehr Licht in den Raum. Wir haben ein weiteres Ziel erreicht. Bei der Kieselgrösse habe ich mich aber täuschen lassen. Sie waren deutlich kleiner als die der alten. Das war vermutlich ein weitere Grund, weshalb die geplante Kiesmenge (nur 2x 25 kg) nicht ausgereicht hatte.

  • insgesamt 4x 25 kg Säcke weisses Kies (Bauhaus) für zwei Lichtschächte

Schicht innen (neu)

Fazit

Wir sind sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Ich muss jedoch eingestehen, dass ich den (zeitlichen) Aufwand deutlich unterschätzt hatte (Reinigung, Grundierung, 2x Streichen, Kies abtragen und wieder auffüllen). Auch die Nacharbeiten (Aufräumen, Pinsel/Roller-Reinigung) brauchen halt ihre Zeit. Die Montage der neue Gitter war letztendlich die einfachste und schnellste Arbeit an der ganzen Sanierung.

Letztendlich hatte ich bei der Umsetzung aber doch auch meinen Spass. Natürlich habe ich bei der Umsetzung auch das eine oder andere gelernt.

Schacht aussen (neu, geschlossen)

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